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"Eine Sache hat immer mindestens drei Seiten:
eine die Sie sehen, eine, die z.B. Ihr Gesprächspartner sieht, und eine, die sie beide
nicht sehen."
(chinesisches Sprichwort)
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Fall des Monats
Neues Jahr - Neues Glück?
Der Beginn des Neuen Jahres ist für mich auch heute noch etwas ganz Besonderes. So unbelastet wie ein weißes Blatt Papier erscheinen mir die nächsten zwölf Monate, und die zukunftsfrohen Gefühle in mir wirken wie Farbstifte, mit denen ich alles schöner, besser und bunter gestalten möchte. Das geht vielen anderen Menschen auch so, und der Zeitpunkt der guten Vorsätze ist gekommen: Schluss mit dem Rauchen, gesünder leben, weg mit den Schlacken und Speckröllchen, die man sich in den vergangenen Wochen angefuttert hat.
Tja,- die guten Vorsätze und ihre Realisierung, - das sollte eigentlich das Thema dieser Kolumne werden. Doch wenn ich auf das Jahr zurückblicke, erinnere ich mich auch an die Katastrophen, von denen Menschen in dieser Welt betroffen waren. Das schwere Erdbeben inHaiti, die schrecklichen Überschwemmungen in Pakistan. Menschen die von einem Tag zum anderen alles verloren haben. Wenn so ein Unglück geschieht kommt einem alles andere klein und nebensächlich vor.
Liebe Leserinnen und Leser, ich denke, es wird Ihnen ganz ähnlich wie mir und meinen Angehörigen gehen: Die eigenen Probleme des Alltags, unsere kleinen Sorgen, - alles verblasst angesichts dieser furchtbaren Ereignisse.
Auf der anderen Seite berührt es mich, zu sehen und zu erleben wie die Menschen Anteil nehmen. Die meisten sind bereit zu helfen. Sei es durch einen kleinen Betrag, sei es durch eine größere Summe Geldes oder durch Sachspenden. In solch einer Situation beobachte ich, wie erfüllend es für die meisten Menschen ist, etwas Gutes zu tun. |
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Es sollte uns aber auch bewusst machen, dass es gar nicht so schwer ist, - und wie wichtig es auch für uns selber sein kann, im Alltag unseres Lebens offener und hilfsbereiter mit den Sorgen und den Nöten Anderer umzugehen. Das muss sich nicht auf die materielle Hilfe beziehen. Allein schon das Interesse, die Anteilnahme am Leben unserer Nachbarn und den Menschen mit denen wir täglich zu tun haben, kann unserer Leben bereichern und verändern. Ich selber gehe schon immer mit offnen Augen
durch meinen „ Kiez“. Ich kann Ihnen versichern, dass nicht nur mein Alltag sondern mein ganzes Leben dadurch mehr Farbe und Qualität erlebt. Leider gibt es viele Menschen die gerne mehr Lebendigkeit im Miteinander wünschen, es jedoch verlernt haben, Kontakte herzustellen und auf den Anderen zu zu gehen. Solange wir Kinder sind ist das kein Thema. Da geschieht das mit einer Emotionalität und Unbefangenheit. Doch je älter wir werden desto verbildeter und verklemmter werden wir oftmals. Und irgendwann steht man sich selber im Wege. Ich bitte Sie, versuchen sie es einmal, egal ob auf der Straße oder im Bus: Lächeln sie wenn Ihnen ein Mensch begegnet. Suchen Sie Blickkontakt und öffnen Sie sich für ein kleines Gespräch. Vor allem: Interessieren Sie sich für die anderen, - denn dann interessiert man sich auch für Sie.
In der Astrologie ist es eine alte Tradition, jedem Jahr einen „Herrscher“ zu zu weisen. Dabei handelt es sich um die alten Planeten bzw. Himmelskörper, welche wir mit dem bloßen Auge am Himmel sehen können: Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn sowie Sonne und Mond.
Das Jahr 2013 steht unter der Regentschaft des Mondes.
Er steht für die Seele und Intuition, verstärkt die Sehnsucht nach Geborgenheit und fördert unsere Kreativität.
Mein Tipp für das neue Jahr: Sorgen Sie für ihr inneres Gleichgewicht und für Harmonie.
Ihrer Zukunft alles Gute!
Ihre Gabriele Hoffmann
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